EIGENBLUTTHERAPIE

Immunstark in den Sommer - Abwehrstark in den Winter

 

Die Eigenbluttherapie ist besonders sinnvoll im Frühjahr (Heuschnupfen) und Herbst (Immunaufbau).

 

Die Wirkung der Eigenbluttherapie besteht u.a.

° in einer Immunstimulierung

° in der analgetischen Wirkung bei chronischen Schmerzzuständen

° bei allergischen Erkrankungen

° zur Förderung der Rekonvaleszenz

° bei klimakterischen Beschwerden

° zur Verbesserung depressiver Zustände

 

Die Eigenbluttherapie ist als Reiz-Reaktionstherapie ein klassisches naturheilkundliches Verfahren. Es handelt sich um eine unspezifische Umstimmungstherapie.

 

Das meist intramuskulär injizierte Eigenblut trägt Informationen, die dem Immunsystem an einem „unerwarteten“ Ort präsentiert werden und Immunreaktionen auslösen, die das gesamte Abwehrsystem stimulieren. Die gesteigerte Abwehr entfaltet ihre Wirkung dann im Gesamtorganismus und kann zur Abheilung eines chronischen Prozesses führen.

 

Aus den zerfallenden Blutbestandteilen frei werdende Eiweißstoffe regen eine Immunantwort an. Die ausgelösten immunologischen Vorgänge werden durch einen Anstieg der Leukozytenzahl, vermehrte Antikörperbildung und eventuell auch durch einen Temperaturanstieg sichtbar. Wie bei anderen Reiz-Reaktionsmethoden auch, kann der anfängliche Reiz zu einer so genannten „Erstverschlimmerung führen, die dann aber rasch in das Gegenteil, eine Verbesserung, umschlägt. Die Erstverschlimmerung kann auch als Überführung einer chronischen, nicht ausreichend durch das Immunsystem bekämpften Krankheit in eine akute Krankheit, die nun eine kräftige Immunantwort auslöst und dadurch zur Ausheilung gebracht werden kann, verstanden werden.

 

Um das Immunsystem weiter anzuregen, können dem Eigenblut auch homöopathische Zusätze beigefügt werden. Dadurch lässt sich der Reiz akzentuieren.

 

Ablauf der Eigenbluttherapie

 

Die Eigenbluttherapie ist eine unspezifische Umstimmungs- und Reiztherapie. Hier wird dem Patienten einmalig Blut in kleinen Mengen aus der Vene entnommen. Dieses Blut wird "verschüttelt" um es homöopathisch zu potenzieren. Anschließend wird die 1. Gabe wieder in einen grossen Muskel (z.B. Gesäßmuskel oder Armmuskel) reinjiziert. Der Körper erkennt sein Blut als Fremdkörper und bildet als Immunantwort darauf Antikörper gegen seine eigenen Antikörper. Dies führt zu einer Aktivierung der Abwehrzellen, zu einer Steigerung der Immunität und zu einer Anregung der Selbstheilungskräfte. In der Regel erfolgt die Behandlung einmal wöchentlich über einen Zeitraum von 10 Wochen.

 

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